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Hintergrund der Versorgungsforschung

Der Wandel im Gesundheitswesen erfordert ebenfalls fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse. In diesem Punkt zeigten sich andere Länder in der Vergangenheit aufgeschlossener als dies bislang in Deutschland stattgefunden hat. Diese wissenschaftliche und systematische Analyse der Versorgung in Deutschland muss erarbeitet werden, um eine evidenzbasierte Steuerung im Gesundheitswesen voranzubringen. Im Jahr 1999 wurde aus diesen Gründen in Deutschland ein eigener Forschungszweig entwickelt. Diese Entwicklung geschah in der Zusammenarbeit mit deutschen Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellte in enger Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen ein Fördervolumen von insgesamt sechs Millionen Euro als Forschungsförderung zur Verfügung. Davon stammen je 3 Millionen von den beiden Vertragspartnern. Diese Forschungsförderung beläuft sich über sechs Jahre. Um die Versorgungsforschung in Angriff zu nehmen, entwickelten das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen sowie die Deutsche Rentenversicherung vier Schwerpunkte.
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